Der Friedfertige Landbau
klimafreundlich - für das Leben - Zukunft sichern
Der Friedfertige Landbau, wie er von unseren Landwirten im Spessart seit über 20 Jahren praktiziert wird, ist die Alternative in unserer Zeit der industrialisierten Landwirtschaft und klimaschädigenden Nutztierhaltung.
Diese revolutionäre Art der Landwirtschaft ohne Chemie und ohne Mist und Gülle ist keine bloße Anbauform oder Methode - sondern eine Einstellung dem Leben gegenüber!
»Wir Landwirte im Friedfertigen Landbau lernen wieder, uns in die Bedürfnisse der Pflanzen und Felder einzufühlen, alle Lebensformen zu achten und so mit der Natur zu arbeiten.
Wir pressen nicht das Letzte aus unseren Feldern heraus, wie das sonst in der Landwirtschaft oft der Fall ist. Vielmehr sind wir darauf bedacht, dass die Böden alles an natürlichen Stoffen bekommen, um gesunde Pflanzen für gesunde, wohlschmeckende Lebensmittel hervorbringen zu können.
So begleiten wir jedes einzelne Feld das ganze Jahr über. Wir beobachten es und reagieren sofort, wenn wir merken, dass es etwas Bestimmtes braucht, wie z.B. einen Dünger aus Grünschnitt, Urgesteinsmehl oder unseren eigens angesetzten Brottrunk.
Der Brottrunk wird aus Altbrot von unserem Bäckermeister mit Sauerteig und Wasser hergestellt und auf unsere Felder ausgebracht - so entsteht ein Kreislauf.
Ebenso bringen wir die Kleie aus unserer Mühle wieder auf die Felder zurück. Auch das fördert das Bodenleben.
Der Boden ist ein lebendiger Organismus
Manche Menschen sprechen mit ihren Pflanzen zu Hause. Wir Landwirte im
Friedfertigen Landbau »sprechen« mit unseren Feldern.
Wenn wir zum Beispiel mit den Maschinen aufs Feld fahren, um zu säen oder zu ernten oder eine Pflegemaßnahme durchzuführen, dann übermitteln wir das dem Feld vorher - in Gedanken oder auch mit Worten.
Auch teilen wir den Feldern mit, welche Kulturpflanze es in der kommenden Saison tragen wird, und legen z.B. als Geste, als Zeichen dieser inneren Kommunikation eine Handvoll Getreide auf das Feld.
Der Boden ist für uns wie ein Wesen, zu dem man Kommunikation aufnehmen kann. Er ist ein großer, lebendiger Organismus, mit unendlich vielen Klein- und Kleinstlebewesen, mit Mikroorganismen und allerlei Würmern und Käfern.
Diese gilt es, durch schonende Bodenbearbeitung zu schützen, denn sie sind unsere besten Mitarbeiter. Sie lockern und durchlüften den Boden und schaffen gute Voraussetzungen für gesundes Wachstum und gesunde Früchte.
Ohne Chemie, ohne Mist und ohne Gülle
Selbstverständlich verabreichen wir unseren Feldern keine Chemie- oder Gülledusche - so etwas tut man einem guten Freund nicht an.
Jesus von Nazareth sagte in seiner Bergpredigt sinngemäß:
»Was du nicht willst, dass man dir tu', das füg' auch keinem anderen zu!«
Dieser Leitgedanke gilt für uns auch für die Pflanzen, die Böden, ja die ganze Natur.
Wohin es führt, wenn man diesen Gedanken außer Acht lässt und Böden und Pflanzen als tote Materie betrachtet, mit der man beliebig umspringen kann - das sehen wir heute rundum: tote Felder, die keine Pflanzen mehr hervorbringen, verschmutztes Grundwasser, saurer Regen, Artenschwund und die drohende Klimakatastrophe.
Hier treten wir Landwirte im Friedfertigen Landbau den Beweis an, dass es auch anders geht.
Dreifelderwirtschaft
Im Friedfertigen Landbau kommt wieder die bewährte Dreifelderwirtschaft zum Einsatz. Das bedeutet:
Die Felder werden zwei Jahre bepflanzt und im dritten folgt ein Brachejahr - der wohlverdiente »Urlaub« nach einer anstrengenden Arbeitsphase.
In diesem Ruhejahr wachsen Gräser und Kräuter auf dem Feld, so dass die wertvolle Krume erhalten bleibt.
Auch diese Grünbrache begleitet der Landwirt genauso wie die angebauten Kulturen. So entsteht mit den Jahren eine intensive Kommunikation - die Freundschaft zwischen dem Landwirt und seinen Feldern wächst.
Keine Nutztierhaltung
Natürlich gibt es im Friedfertigen Landbau keine Nutztierhaltung, denn wir achten das Leben der Tiere, die ebenfalls unsere Freunde sind.
Unser Felder bekommen regelmäßig Besuch von frei lebenden Tieren, die ebenso wie wir Menschen gesunde, giftfreie Nahrung zu schätzen wissen ...
Wir sind Tier- und Naturschützer
... keine Mörder und Räuber der Natur ...
Die Felder im Friedfertigen Landbau sind eingebettet in den großen Biotop-Verbund der Gabriele-Stiftung für Natur und Tiere.
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OHNE CHEMIE
Durch den Einsatz von Chemie werden im konventionellen Landbau "Unkräuter" brutal vernichtet - auch Insekten und Kleinstlebewesen. Friedfertiger Landbau hingegen bedeutet Pflege ohne Pestizide, also ohne Herbizide, ohne Insektizide, ohne Fungizide.
OHNE KUNSTDÜNGER
UND KLÄRSCHLAMM
Kunstdünger bringt in der konventionellen Landwirtschaft zwar große Erntemengen hervor, doch die Lebensqualität der Pflanzen bleibt auf der Strecke, und auch das Grundwasser wird enorm belastet.
Im Friedfertigen Landbau gilt: Kein Kunstdünger und kein Klärschlamm!
OHNE MIST UND GÜLLE
Um die Pflanzen zu übermäßigem Wachstum zu zwingen, werden im Öko-Anbau statt Kunstdünger Mist und Gülle eingesetzt - ein Abfallprodukt der Nutztierhaltung. Die scharfe Gülle aber schädigt das Bodenleben. Wegen der enthaltenen Antibiotika- und Arzneimittelrückstände und der Gefahr einer Verunreinigung mit E-Coli-Bakterien wird sie auch von Medizinern kritisch gesehen.
Im Friedfertigen Landbau kommen weder Mist noch Gülle aufs Feld.
OHNE TIERMORD
Im Friedfertigen Landbau gibt es keine Nutztierhaltung. Zwar wohnen auf unseren Höfen viele Tiere als Freunde und Wegbegleiter mit den Menschen zusammen, doch kein Pferd, kein Schwein, keine Kuh, kein Huhn und kein Schaf muss das Schlachtmesser fürchten.
OHNE SCHLACHTHAUSABFÄLLE
Der Handel mit Schlachtabfällen ist zu einem lukrativen Geschäft geworden. Knochenmehle, Haare, Hornmehle und Blutmehl werden als Alternativen zum Kunstdünger verwendet - mit dem Segen der EU-Öko-Verordnung.
Doch Friedfertiger Landbau ist mehr als "öko". Es ist ein Anbau ohne Hornmehl, ohne Hornmist und Hornkiesel, ohne Knochenmehl und ohne Haare!
WIR GENMANIPULIEREN NICHT!
Die Landwirte im Friedfertigen Landbau wollen die Schöpfung Gottes nicht verbessern. Sie zwingen die Pflanzen nicht, sich dem Profitstreben der Menschen anzupassen, sondern bemühen sich Tag für Tag, den Bedürfnissen der Pflanzen gerecht zu werden.











